Brockenwanderung an Neujahr 2011

Wahrscheinlich halten mich die einen oder anderen für verrückt, wenn man am 01.01.2011 schon um 6.30 Uhr aus dem Bett…

Brockenwanderung an Neujahr 2011

Wahrscheinlich halten mich die einen oder anderen für verrückt, wenn man am 01.01.2011 schon um 6.30 Uhr aus dem Bett kriecht, nur um eine Brockenwanderung zu machen. Womöglich haben 50% der Deutschen um die Uhrzeit noch gefeiert aber da ich Silvester nun mal nicht so wichtig finde, bin ich gegen 1.00 Uhr auch schon ins Bett, nur um für den 01.01. einigermaßen ausgeschlafen zu sein.

Gegen 8.00 Uhr ging es dann auf einer leeren Autobahn Richtung Harz. So leer habe ich noch nie eine Autobahn erlebt. Das kam mir vor wie in einem dieser Horror-Endszenario-Filmen wo es keine Menschen mehr auf der Erde gibt. Die A2 bei Hannover ist sonst immer mit Leben gefüllt, aber am 01.01.2011 um 8.00 Uhr morgens total ausgestorben. Sensationell!

Gegen 10.00 Uhr bin ich dann auch schon in Schierke angekommen, wo bisher immer unsere Brockenwandenderungen gestartet sind. Der Aufstieg war Anfangs noch einfach, da das Wetter relativ harmlos war. Umso höher man aber kam um so mehr wurde auch der Schnee auf den Bäumen.

Der letzte Kilometer vor dem Brocken aber gab uns dann den Rest. Es war sehr windig und dazu kam ein nagelartiger Schneeregen dazu, sodass man nur in geduckter Gangweise das Ziel erreichen konnte. Leider hatte ich keine Skibrille oder ähnliches dabei, sodass ich teilweise rückwärts gehen musste um überhaupt mal den Rücken gerade zu bekommen. Ein Blick in die Richtung in der der fiese Schneegriesel kam, verursachte dermaßen Augenschmerzen, dass man dann für einen Moment stehen bleiben musste um die Augen wieder öffnen zu können. Abartig das Wetter!

Auf dem Brocken dann angekommen, wurde man natürlich von einer grandiosen Schneelandschaft begrüßt. Der Blick in die Ferne reichte jedoch höchstens für 5 Meter. Zwar war alles mit Nebel umhüllt aber dies bot uns eine Schnee- und Eislandschaft die man nicht jeden Tag sieht.

Meine Nikon D50, die nun auch einige Jahr auf dem Buckel hat, musste wieder ein Wetterextrem erleben, dass mich dann doch begeistert, da die Nikon Temperaturen jeglicher Art trotzt.

Die Aufnahmen die ich vom Brocken u. der Tour dort hoch gemacht habe, habe ich aus Mangel an Farben gleich auf Schwarz Weiß getrimmt.
Hat meiner Meinung nach eh die eindrucksvollere Wirkung. :)

Wie auch immer. Ich kann jedem empfehlen, der in der Nähe vom Harz wohnt, auch bei extremen Kältegraden eine Tour dort hinauf zu machen. Man wird immer mit dem schönsten Naturspektakel belohnt! Ich kann davon bereits von meiner Tour im Januar 2009 berichten, die schon ein sensationelles Erlebnis war!

Leave a Reply

Please login to comment.